Restmüll

von Ko van den Bosch
Regie: Christos Nicopoulos
Mit: Raoul Migliosi, Piro Rempel, Gregor Röttger
Dramaturgie: Anne Schröder
Bühne: Jan Pawlowski

Foto: Horizont

RESTMÜLL erzählt die Geschichte von zwei Brüdern, Gustav und Boris,die eines Tages aufwachen und alleine sind.
Ihre Eltern sind einfach verschwunden,spurlos. Vor allem der kleinere Bruder Boris hadert mit seinem Schicksal und möchte unbedingt herausfinden, was mit seinen Eltern geschehen ist. Er sucht nach einer Spur, die ihn zu seinen Eltern führt und beginnt täglich im Müll der Umgebung zu wühlen, Hinweise findet Boris allerdings keine – bis auf diesen komischen alten Handschuh ... Gustav hingegen hat die Hoffnung aufgegeben.Er fügt sich – wenn auch widerwillig – in sein schwieriges Schicksal, mit einem Mal die komplette Verantwortung für seinen Bruder zu übernehmen. Obwohl er selbst noch ein Kind ist. Obwohl er ihn manchmal so unglaublich dumm findet, den Boris. Aber insgesamt scheinen die beiden ganz gut alleine zurecht zu kommen, nur verschwindet hier und da unerklärlicherweise Essen in der Couch ... auf der Suche danach wird Gustav vom Sofa eingesogen. Boris verschwindet ebenfalls im Sofa, auf der Suche nach seinem Bruder. Dort begegnen die beiden dem merkwürdigen Erwachsenen Hermann, der sich vom Abfall, dem „Restmüll“ ernährt, den die beiden im Sofa verloren haben ...
Das Stück fragt auf frische und humorvolle Art danach, wie viel Selbstständigkeit ein Kind vertragen kann. Die tragische und absurde Rahmenhandlung wird durch den Spaß und den Einfallsreichtum von Gustav und Boris zu einer abenteuerlichen Reise in kindliche Logik und Fantasie.