Erotokritos

Nach Vincencos
(Literarische Spektakel)
Regie: Christos Nicopoulos
Dramatorgie Katharina Cromme
Mit: Christine Wolff, Maren Pfeiffer, Thomas Bleidiek, Gerrit Pleuger, Lena Klöber, Leonie Schlüter, Gregor Röttger, Pascal Scurk, Andreas Strigl


Erotokritos gilt als das bedeutendste und wirkmächtigste Werk der frühen neugriechischen Literatur. Entstanden Ende des 17. Jhr. handelt es von der unmöglichen Liebe zwischen Erotokritos und Aretoussa. Ungewöhnlich für die Zeit ist die große Sympathie des Autors für seine Frauenfigur, die sich vom unschuldigen Kind zur selbstbewussten Frau entwickelt. Stilbildend sind auch die lebendigen und detailreichen, chorisch dargestellten, Beschreibungen mittelalterlicher Turnierkämpfe. Als Mischform aus mittelalterlichem Gauklerspiel und höfischer Literatur steht der Erotokritos sprichwörtlich für die Renaissance der griechischen Dramatik in der Neuzeit.