Die Stühle

auf Persisch
Eine WELT-THEATER Produktion (aus Köln) von Eugene Ionesco
Nach einer Übersetzung von Mehdi Zamaniyan
Regie: Mohammad-Ali Behboudi
Bühne: Sina Feiz- Mohammad-Ali Behboudi | Musik: Reza Kaveh
Kostüme: Nafice Fazely | Regieassistenz: Sina Feiz | Grafik: Nilofar Haghani
Organisation: Nasser Sadighi
Mit: Zhaleh Shoari, Shapour Salimi, Bahman Filssouf

Foto: Amin Khelghat

„Der Alte“ und „die Alte“ laden einflussreiche Persönlichkeiten zu einer Abendgesellschaft. Klingeln läuten, Türen öffnen sich, die Alte schleppt, während der Alte empfängt, ohne Ende Stühle herbei, bis die Wohnung mit sichtbaren Stühlen und unsichtbaren Gästen vollgestopft ist. Wie in einem Traum, der aus tiefer Vergessenheit auftaucht, wiederleben die Alten Momente zweiter Kindheit. Doch bei dem Versuch, verlorengegangenes Glück zu erinnern, wird der Traum zum Traumata, überschwemmt sie das in leeren Stühlen symbolisierte Nichts. Ein Nichts, das heute nicht an Aktualität verloren hat. Es ist ein absurdes Theaterstück, das uns ermöglicht, über Sinn und Unsinn unseres Lebens zu philosophieren und, wenn wir Glück haben, zu begreifen, dass zwischen Sein und Nichtsein, Viel und Wenig, Nichts und Alles nur ein schmaler Grat ist."