Im Land der tausend Farben - Au pays des mille couleurs

frei nach « Pitt'Ocha et la tisane de couleurs » mit Musik aus aller Welt
Bearbeitung und Übersetzung: Sophie Brüss
Mit: Sophie Brüss und Gerrit Pleuger
Musikalische Leitung und Adaptation: Axel Weggen


Pitt'Ocha kommt nach einer langen Reise zurück nach Hause und kann sein Land der Tausend Farben kaum wiedererkennen. Alles ist nur noch grau und die Bewohner klagen über seltsame Krankheiten. Doch am schlimmsten hat es seine Schwester Jeanne erwischt. Sie kann nicht sprechen und hat an allem die Lust verloren. Pitt'Ocha muss ihr helfen! Er beschließt, seinen Freund Tizan von der Regenbogeninsel um Rat zu bitten. Tizan begleitet Pitt'Ocha zurück nach Hause und beide machen sich auf die Suche nach der Ursache für das Ergrauen. Werden sie diese finden? Ein Stück über Freundschaft und über die Wahrung des inneren Kindes. Aktueller könnte diese Parabel über eine bunte Welt voller Fantasie und Kinderlachen mit der mitreißenden Musik inspiriert durch „Les Ogres der Barback“ kaum sein. Das Stück ist für deutschsprachige oder mehrsprachige Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter. Es wurde nach der OPOL (One Person One Language) geschrieben. Ein- bzw. deutschsprachige Kinder haben dadurch die Gelegenheit, erste Berührungspunkte mit der französischen Sprache zu bekommen, während die zwei- und mehrsprachigen Kinder sich in der Art zu kommunizieren wiederfinden. Es fördert die Selbstverständlichkeit mehrsprachiger Kommunikation.

Pressestimmen:

„Und da die kleinen Zuschauer den beiden engagierten Schauspielerinnen und dem lustigen Mann am Klavier von Beginn an Lippen und Tasten hängen, helfen sie schließlich tatkräftig mit, die graue Welt wieder mit Phantasie zu füllen. „Wie wollen bunt“ fordern sie unter begeistertem Klatschen und Füße-Stampfen, ersetzen die grauen Plastikplanen auf der Bühne durch farbige und wollen gar nicht wahrhaben, dass alles mal ein Ende hat. Auch das schönste Theaterstück.“ Kölnische Rundschau

Das Ensemble

Sophie Brüss Sophie Brüss ist 1975 geboren und zwischen Bonn und Paris aufgewachsen. Sie arbeitet seit 1999 freischaffend in zahlreichen Theaterproduktionen in Köln und Bonn. Im Bereich Kindertheater hat Sophie Brüss bereits erfolgreich "An der Arche um acht" von Ulrich Hub am TPZ Köln inszeniert. Am Horizont Theater spielte sie in „BlubberBlasen – Seifenzauber“, ein zweisprachiges Stück für die Allerkleinsten, das sie auch mit konzipierte. Als Theaterpädagogin (BuT®) arbeitet Sophie Brüss am liebsten multilingual und mit Kindern. Sie bekam Engagements in Marokko, Ungarn und Frankreich. Sie ist zweisprachig Deutsch-Französisch.




Gerrit Pleuger Gerrit Pleuger wurde 1973 in New York geboren. Nach mehrjährigem Aufenthalt in USA und Indien absolvierte sie nach dem Abitur in Deutschland eine Ausbildung als Industriekauffrau. Von 1998 bis 2000 studierte sie Schauspiel in Hamburg am "Bühnenstudio der Darstellenden Künste" bei Doris Kirchner. Ihre Dozenten waren u.a. Ilse Werner und Frank Lorenz Engel. Eine 4-jährige Ausbildung in Gesang bei Susan Ertel in Hamburg führte sie auch als Solistin zu erfolgreichen Bühnenauftritten des Ensembles "Voices & Songs". Zeitgleich gab es Theater- und Gesangstourneen, Film- und Fernsehproduktionen und Gastengagements in Hamburg, München und Mayen. Von 2003-2012 war Gerrit Pleuger Mitglied im festen Ensemble beim Westfälischen Landestheater Castrop-Rauxel. Sie wirkte in zahlreichen Musical- und Theaterproduktionen mit.

Axel WeggenAxel Weggen ist ein Experte in jüdischer Musik. Nach seinem Examen an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf widmet er sich der synagogalen Musik. Er ist auch ein Mitbegründer und im Vorstand des Vereins „Nigun“ zur Erforschung und Förderung jüdischer Musik. Engagements als Begleiter von Sängern (Oper, Operette, Musical, Chanson, Kabarett), auch teilweise konzertante Aufführungen von Szenen aus Opern sowie diverse Theater- und Kabarettproduktionen und als Korrepetitor an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf Auch betreut und studiert er musikalische Produktionen im Theater an der Luegallee, Düsseldorf ein, dafür auch Vertonungen sowie Autor von Chansontexten. Zudem leitet er Musicals („Anatevka“ und „Guys & Dolls“) an Waldorf-Schulen in Wuppertal und Düsseldorf. Er ist Co-Autor der Deutschen National-Discographie für den Bereich Gesang (Oper, Operette, Lied, bisher drei Bände) und Judaica auf Schellackschallplatten und Phonographenwalzen im deutschsprachigen Raum.

TERMINE

2017

09. 03. um 10:30 Uhr
11. 03. um 15:00 Uhr
06. 04. um 10:30 Uhr
08. 04. um 14:00 Uhr
02. 05. um 10:30 Uhr
07. 05. um 16:00 Uhr
04. 06. um 14:00 Uhr